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Acht Fakten, die jeder über das Fasten wissen sollte

Fasten ist in aller Munde - es gilt als entschlackend, förderlich für das Wohlbefinden und ist geeignet für eine Ernährungsumstellung. Wir haben acht Punkte für Euch zusammengestellt, die jeder über das Fasten wissen sollte.



1. Ein guter Start

Das Fasten bietet sich besonders als Auftakt für eine generelle Ernährungsumstellung an. Als Umstellungsphase hin zu einer gesünderen Ernährung macht das Fasten die Anpassung gleich viel angenehmer. Fasten als “Übergangsphase” hin zu einer gesünderen Ernährung kann den Rückfall in alte Gewohnheiten ausbremsen.


2. You`re made for it!

Ein ganz wichtiger Punkt, den man sich vor Augen führen sollte. Noch nie hatte der Mensch in der Vergangenheit eine nie versiegende Nahrungsquelle wie heutzutage. Vielmehr musste sich die Menschheit die Nahrung täglich neu beschaffen und zubereiten, je nach Umstand musste man auf die ein oder andere Mahlzeit verzichten.

Der menschliche Körper hat sich daran perfekt angepasst und bleibt trotz kurzzeitig verringerter Nahrungsaufnahme trotzdem leistungsfähig. Das Überangebot von Lebensmitteln und die unkontrollierte Nahrungsaufnahme hingegen ist eine weitaus schwierigere Situation. Essen ist heutzutage täglicher Ritus. Nicht das Hungergefühl, sondern der tägliche Ablauf bestimmt die Nahrungsaufnahme.


3. Fasten senkt den Blutdruck

Schon gewusst? Laut einer aktuellen amerikanischen Studie kann Fasten einen positiven Effekt auf die Blutdruckwerte haben. Der Blutdruck steigt nach Beendigung der Fastenkur zwar wieder an, jedoch erreicht er nicht die Anfangswerte. Eine Zusammenfassung der Studie findet ihr hier.


4. Keep moving!

Um die positiven Effekte weiter zu unterstützen, sind Bewegungseinheiten und Entspannungsübungen hilfreich! Schränkt eure sportlichen Aktivitäten während ihr fastet also nicht ein, sondern passt diese an. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Yoga-Session am Tag oder einen Spaziergang an der frischen Luft? Es gibt unendlich viele Aktivitäten, die eine Fastenkur hervorragend ergänzen und nebenbei den Kopf freimachen.



Eine Yoga-Session zwischendurch passt perfekt zu eurer Fastenkur und hilft euch, den Kopf freizuhalten. Foto: ©gstockstudio - stock.adobe.com.

5. Gesund fasten - welche Fastenart ist die “Richtige”?

Die Auswahl ist groß und das Internet voll von ihnen - vom Heilfasten nach Buchinger bis hin zum Intervallfasten. Doch wie entscheidet man, welche Methode die “Richtige” ist? Generell gilt, nicht jede Fastenmethode ist für jeden geeignet. Wir empfehlen vorab ein “Check-up” bei eurem Hausarzt um abzuklären, ob die ausgewählte Fastenkur empfehlenswert für euch ist.


6. Nach dem Fasten erstmal richtig reinhauen? Weit gefehlt!

Der Körper muss sich danach erst wieder an Nahrung gewöhnen. Beim Beenden der ein- bis mehrtägigen Fastenzeit, des sogenannten “Fastenbrechens”, ist eine schonende Umstellung der Nahrung also wichtig. Eine Faustregel empfiehlt ein-bis zweitägige Schonkost für jede Woche strengen Fastens. Besonders geeignet sind beispielsweise Bananen, Äpfel oder Gemüsebrühe, um sich an eine vollwertige Mahlzeit heranzutasten.


7. Gibt es das Fasten-High wirklich?

Jeder Anfang ist schwer, vor allem die ersten Tage des Fastens erleben viele Fastende als lästig und vor allem kräftezehrend. Ab dem dritten Tag setzt bei vielen allerdings ein neuer Tatendrang ein, sie scheinen euphorischer und willensstarker als zuvor. Grund für das sogenannte “Fasten-High” ist das Glückshormon Serotonin, das vom Gehirn vermehrt ausgeschüttet wird. Dadurch fühlen wir uns in der Fastenzeit oft gelassen und ausgeglichen.

Der erhöhte Serotonin-Spiegel bleibt bis etwa drei Tage nach dem Fastenbrechen erhalten und sinkt dann wieder auf das normale Niveau.


8. Ist Fasten für jeden sinnvoll?

Vom Fasten absehen sollten Kinder, Schwangere und Stillende, untergewichtige Menschen sowie Menschen in einer schlechten psychischen Verfassung. Zudem raten Experten, bei Nieren-, Lebererkrankungen oder Gicht auf Fasten zu verzichten. In jedem Fall ist ein Besuch beim Hausarzt sinnvoll.

Habt ihr noch wichtige Tipps zum Fasten dir ihr unbedingt mit unserer Community teilen möchtet? Wir freuen uns auf eure Kommentare! Und übrigens: wenn Ihr Eure Fastenerfahrungen mit der 14-Tage Jute-Kur unter dem Hashtag #jutekur teilt, nehmt ihr gleich noch an unserem monatlichen Gewinnspiel teil!

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